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Die kleine Hexe

Die 127-jährige kleine Hexe lebt im tiefen Wald mit ihrem Raben Abraxas. Sie verbringt viel Zeit damit, in ihrem Hexenbuch zu lesen und das Hexen zu lernen. Sie gilt mit ihren 127 Jahren in Hexenkreisen als zu jung, um an der Walpurgisnacht teilzunehmen. Dies ist jedoch ihr sehnlichster Wunsch, denn dieses Fest vereint die anderen Hexen im Tanz. In der Annahme zwischen all den anderen Hexen nicht aufzufallen, mischt sie sich in besagter Nacht unter die um das Hexenfeuer tanzenden Hexen. Die kleine Hexe amüsiert sich prächtig, ehe sie von der Wetterhexe Rumpumpel entdeckt und verpetzt wird. Sie wird vor die Oberhexe gebracht und trifft mit dieser die Vereinbarung, dass sie im nächsten Jahr unter bestimmten Umständen mittanzen darf.

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Dazu müsse die kleine Hexe ein Jahr lang eine "gute" Hexe sein. Zusätzlich muss sie eine nicht leichte Prüfung vor dem Hexenrat bestehen und das diesjährige Fest sofort verlassen. Den anderen Hexen war diese Art der Bestrafung zu milde und sie forderten die Oberhexe zu weiteren Sanktionen auf. Die Oberhexe kam dieser Forderung nach: 

"...dann schlage ich vor (...), dass wir ihr einfach den Besen wegnehmen und sie zu Fuß auf den Heimweg schicken! Drei Tage und Nächte lang wird sie zu laufen haben, bis sie in ihren Wald kommt, - das reicht."

Nach dem langen Heimmarsch überlegt die kleine Hexe sich, wie sie sich an Rumpumpel rächen könnte. Sie verwirft diesen Gedanken dann aber, als der Rabe Abraxas sie daran erinnert, dass sie von nun an eine 'gute' Hexe sein müsse, um an der nächsten Walpurgisnacht teilnehmen zu dürfen. In den kommenden Monaten studiert sie eifrig in ihrem Hexenbuch und wendet dieses neu erworbene Wissen an.