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Räuber Hotzenplotz

Der wilde Räuber Hotzenplotz stiehlt die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter. Diese Kaffeemühle ist eine ganz besondere Kaffeemühle, Kasperle hat sie der Großmutterzum Geburtstag geschenkt, wenn man mit der Mühle Kaffee mahlt, spielt die Mühle eine schöne Melodie.

„Ich will auch eine solche Kaffeemühle haben, die ein Lied spielt, wenn man dran kurbelt. Geben Sie sie schon her!“

Der Kasperle und sein Freund Seppel sind über den Raub empört und machen sich auf, den Räuber zu fangen, um ihm die Kaffeemühle wieder abzunehmen und den Räuber dem Polizeiwachtweister Dimpfelmoser zu übergeben, der bisher vergeblich versucht hat den wilden Räuber zu fangen. Die beiden nutzen eine List, um die Räuberhöhle ausfindig zumachen. Der Räuber Hotzenplotz durchschaut jedoch die List und nimmt schließlich den Kasperl und den Seppel gefangen. Den schlauen Kasperl will den Räuber Hotzenplotz als Knecht in seiner Höhle gefangen halten, den dummen Seppel will es an den großen Zauberer verkauft, der einen dummen Diener sucht, der zwar Kartoffel schälen und die Hausarbeit verrichten kann, ihn aber bei seinen Zauberkünsten nicht stört. Er verwechselt jedoch den Kasperle mit dem Seppel, weil diese zuvor ihre Zipfelmützen vertaucht haben. Gesagt – getan, der Räuber Hotzenplotz tauscht den vermeintlichen Seppel beim Zauberer gegen einen gewaltigen Sack Nasentrost ein. Kasperl spielt vor dem Zauberer überzeugend den dummen Seppel. So kommt er um die umfangreiche Hausarbeit herum, er soll jedoch sechs Eimer Kartoffeln schälen, da der Zauberer einen unbändigen Appetitt auf Bratkartoffeln hat. Inzwischen will der Zauberer seine Großmutter besuchen und dann nach seiner Rückkehr sogleich essen. Kaum ist der Zauberer mit seinem Zaubermantel abgereist, hört Kasperl ein unheimliches Seufzen. Sofort macht er sich auf, nach der Ursache zu suchen. Er schleicht durch einen unheimlichen Gang, bis es schließlich eine Unke in einem tiefen Verließ entdeckt. Von der Unke erfährt er, dass sie eine verzauberte Fee ist und von dem Zauberer hier unten im tiefen Brunnen gefangen gehalten wird.

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Die Unke verrät dem Kasperle, wie er das Zauberschloss unbemerkt vom Zauberer verlassen kann, um ein Feenkraut zu suchen, mit dessen Wunderkraft es die verzauberte Fee erlösen kann. Kasperl macht sich sofort auf. Zur Täuschung des Zauberers lässt er, wie es ihm die Unke geraten hat, Seppels Mütze im Schloss zurück. Kasperl muss sich beeilen, das Feenkraut an der alten Wetterfichte in der Hohen heide zu holen. Die Zeit ist knapp, da der Zauberer jeden Moment zurückkommen kann, das Feenkraut aber erst sichtbar wird, wenn der Mond aufgegangen ist. Inzwischen kommt der Zauberer zurück, er will essen, er sucht den vermeintlichen Seppel. Er findet jedoch nur Seppels Mütze, die der Kasperl auf den Rat der Fee zurückgelassen hat. Der Zauberer ist wütend. Mit Hilfe der Mütze will es sofort seinen Diener herbeizaubern. Seine Verblüffung ist groß, als nun der richtige Seppel vor ihm erscheint, der gerade die Stiefel von Räuber Hotzenplotz putzen muss. Der Zauberer erfährt nun, dass Seppel und Kasperl ihre Mützen getauscht haben und so die Verwechslung der beiden zustande kam. Sofort will der Zauberer wissen, wo Kasperls Mütze ist, um mit dieser den Kasperl herbeizaubern zu können. Seppel sagt ihm, dass der Räuber Hotzenplotz Kasperls Mütze verbrannt hat. Der Zauberer ist außer sich vor Zorn. Er zaubert mit Hilfe des Stiefels, den Seppel noch in den Händen hält, den Räuber Hotzenplotz herbei. Hotzenplotz weiss nicht, wie ihm geschieht, als es plötzlich vor dem Zauberer erscheint.

Aus Wut über die Dummheit von Hotzenplotz verwandelt der Zauberer den Räuber in einen Gimpel und sperrt ihn in einen Vogelkäfig. Den Seppel sperrt er in die Besenkammer, dann macht er sich mit seinem Zaubermantel auf, den Kasperl zu suchen. Kaum ist der Zauberer verschwunden, kommt Kasperl wieder in das Schloss. Er hat das Feenkraut gefunden, das ihm zugleich für den Zauberer unsichtbar macht. Er will nun die verzauberte Fee erlösen. In diesem Moment kommt der Zauberer zurück, er findet den Kasperl im Verließ der Unke, er kommt aber zu spät, die Fee ist erlöst. Der Zauberer will nach der Fee greifen, hierbei stürzt er in den tiefen Brunnenschacht, in dem die verzauberte Fee viele Jahre leben musste. Schnell verlassen Kasperl und die Fee den unheimlichen Ort, dann entdecken sie den eingesperrten Seppel. Die Wiedersehensfreude ist groß. Seppel nimmt den im Vogelkäfig gefangenen verzauberten Hotzenplotz, dann machen sie sich auf, das Zauberschloss zu verlassen. Draußen angelangt lässt die Fee durch einen Zauberspruch das ganze Zauberschloss verschwinden. Dann verabschiedet sie sich vom Kasperl und Seppel. Dem Kasperl schenkt sie zum Dank für ihre Erlösung zum Abschied einen Zauberring, mit dem er sich drei Wünsche erfüllen kann. Sie entschwebt und kehrt in ihr Feenreich zurück. Kasperl und Sppel macht sich auf den Heimweg. Sie haben sich viel zu erzählen, hierbei fällt dem Kasperl ein, dass er ja keine Kasperlmütze mehr hat. Sogleich wünscht er sich mit Hilfe des Zauberringes eine neue herbei. Gerade noch rechtzeitig fällt ihnen ein das sie ja Großmutters Kaffeemühle noch nicht wieder haben. Auch dieses Problem wir mit dem Zauberring sogleich gelöst.

Als sie endlich bei der Großmutter ankommen, treffen sie auch den Wachtmeister Dimpfelmoser. Großmutter und Dimpfelmoser sind erleichtert, als sie Kasperl und Seppel wollen nun dem Räuber Hotzenplotz dem Wachtmeister übergeben. Hierfür muss nun der dritte Wunsch des Zauberringes herhalten. Der Wachtmeister ist begeistert, dass er nun den gefürchteten Räuber Hotzenplotz endlich dingfest machen kann. Auch die Großmutter ist entzückt, dass sie ihre Kaffeemühle wieder hat.